TSV Friedberg II setzte am Wochenende ein weiteres dickes Ausrufezeichen und untermauerte mit einem 39:31-Erfolg beim SV Mering eindrucksvoll seine Rolle als Spitzenreiter.
Die Mannschaft zeigte von Beginn an, warum sie mit16:4 Punkten an der Tabellenspitze steht und sich bereits jetzt Herbstmeister nennen darf.
Besonders die Offensivleistung überzeugte erneut: Angriff um Angriff rollte auf das Meringer Tor zu, und Friedberg II bewies einmal mehr, dass sie zu den torgefährlichsten Teams der Liga gehören. Bereits zur Halbzeit führte man souverän und ließ auch im zweiten Durchgang nie Zweifel daran, wohin die zwei Punkte wandern würden. Die Meringer hielten zwar tapfer dagegen, fanden aber selten ein Mittel gegen die konsequente Friedberger Spielweise.
Auch defensiv präsentierte sich der Herbstmeister stabil – immer wieder wurden Bälle herausgefangen, Tempogegenstöße eingeleitet und in den eigenen neun Metern kompromisslos verteidigt. Die Friedberger Bank zeigte sich dabei so geschlossen wie energiegeladen, und jeder eingewechselte Spieler fügte sich nahtlos ein.
Am Ende stand ein verdienter und ungefährdeter Auswärtssieg, der die starke Hinrunde perfekt abrundete.Ganz am Rande erinnerte sich Friedberg II daran, dass Mering im Sommer anderen Besuch für ihr Jubiläumsspiel vorgezogen hatte. Kein Drama –Friedberg II zeigte auf dem Feld, dass man sportlich nie nachtragend ist aber gerne immer bereit ist ein dynamisches Spiel aufzuzeigen. Und weil man Humor hat, freut sich die Mannschaft jetzt schon auf die Einladung zur 200-Jahr-Feier. Da ist dann die Mannschaft sicher eingespielt und dynamisch genug – und Mering weiß bis dahin garantiert, was sie erwartet.
