TSV feiert Heimauftakt - Starker 39:36 Sieg gegen Ottobeuren


Der TSV Friedberg hat am Samstagabend im zweiten Saisonspiel der Oberliga Süd 2025/26 die ersten Punkte eingefahren. Gegen den ambitionierten Aufstiegsfavoriten TSV Ottobeuren gelang in der frisch sanierten TSV-Halle ein verdienter 39:36 (16:14)-Erfolg, der für viel Jubel unter den zahlreichen Zuschauern sorgte.

Nach der Auftaktniederlage in Simbach wollte Friedberg unbedingt eine Reaktion zeigen – und das Team von Trainer Stefan Knittl legte hochkonzentriert los. Mit viel Einsatz in der Abwehr und aggressivem Zweikampfverhalten erarbeitete sich die Mannschaft eine frühe 4:2-Führung. Ottobeuren hielt mit hohem Tempo dagegen, doch die Herzogstädter ließen sich nicht abschütteln. Bis zum 10:10 war die Partie offen, ehe Friedberg in den Schlussminuten der ersten Halbzeit noch einmal zulegte und mit einer 16:14-Führung in die Kabine ging.

Im zweiten Durchgang zeigte sich Friedberg weiter spielfreudig und leidenschaftlich. Durch schnelle Ballgewinne und konsequentes Tempospiel baute die Mannschaft ihren Vorsprung zeitweise auf fünf Tore aus. Ottobeuren versuchte in der Schlussphase mit dem siebten Feldspieler den Druck zu erhöhen, wurde jedoch eiskalt bestraft. Lasse Rehmeyer traf gleich zweimal ins verwaiste Tor und setzte wichtige Nadelstiche.

Im Angriff führten Noah Newel und Hugo Häusler klug Regie und gaben dem Friedberger Spiel Struktur. In der Defensive überzeugte das gesamte Team durch Leidenschaft und Einsatzbereitschaft. Torhüter Raphael Karl setzte zudem mit vier gehaltenen Siebenmetern ein echtes Ausrufezeichen und brachte die Gäste mehrfach zur Verzweiflung.

Nach dem Schlusspfiff zeigte sich Trainer Stefan Knittl zufrieden. „Die Jungs haben heute eine tolle Einstellung gezeigt. Wir haben Leidenschaft, Tempo und Einsatz miteinander kombiniert und so den Favoriten geschlagen. Auf diese Leistung können wir aufbauen“, so der Coach.

Am kommenden Sonntag wartet mit Tabellenführer Herrsching allerdings die nächste große Herausforderung. Knittl fordert, dass seine Mannschaft an die Heimstärke und den Kampfgeist aus dem Ottobeuren-Spiel anknüpft.

Für den TSV Friedberg spielten: Hugo Häusler (6), Lasse Rehmeyer (8), Simon Braun (6), Noah Newel (4), Paul Thiel (4), Paul Neumeier (4), Benedikt Bauer (3), Belim Nadarevic (3), Max Maas (1), Dominik Schiechtl, Felix Heger, Tom Cada , Raphael Karl, Fabian Reich, Vinzenz Altenweger.