Der TSV Friedberg hat sein Auswärtsspiel beim Eichenauer SV mit 38:30 gewonnen. Was am Ende wie eine klare Angelegenheit wirkt, war jedoch über weite Strecken ein hart umkämpftes Spiel. Erst in der Schlussphase konnte sich Friedberg entscheidend absetzen.
Von Beginn an taten sich die Herzogstädter schwer, in die Partie zu finden. Vor allem in der Defensive fehlte häufig der nötige Zugriff auf die Eichenauer Angreifer. Selbst wenn Friedberg phasenweise gut verteidigte, kassierte man im Anschluss immer wieder ärgerliche Gegentreffer. Hinzu kam, dass nahezu kein Abpraller den Weg in Friedberger Hände fand, sodass sich kein klarer Rhythmus entwickelte.
Auch im Angriff fehlte zunächst die letzte Konsequenz. So blieb die Partie lange ausgeglichen. Zur Halbzeit stand es folgerichtig 15:15, und auch zu Beginn der zweiten Hälfte setzte sich dieses Bild fort. Bis etwa zur 40. Minute bewegten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe.
Erst danach begann sich die individuelle Qualität der Friedberger durchzusetzen. Im Angriff nutzte man die eigenen Chancen nun deutlich konsequenter, während in der Abwehr zunehmend Ballgewinne erzwungen wurden. Aus diesen Situationen heraus konnte Friedberg mehrere schnelle Tore erzielen und sich Schritt für Schritt absetzen.
In den letzten Minuten wurde der Vorsprung schließlich deutlich ausgebaut, sodass am Ende ein 38:30-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel stand – ein Ergebnis, das den Spielverlauf etwas klarer darstellt, als er tatsächlich war.
Mit diesem Erfolg hat der TSV Friedberg nun weiterhin alle Karten selbst in der Hand. In den kommenden Spielen kann die Mannschaft weiter Druck auf die ersten drei Tabellenplätze ausüben und sich die Chance auf Rang zwei offenhalten.
Für den TSV Friedberg spielten:
Altenweger, Reich; Nadarevic (4), Thiel (7), Maas (2), Newel (1), Stancu (3), Cada (1), Bauer, Rehmeyer (7/2), Schiechtl (1), Porterfield (7), Häusler (5).
