TSV Friedberg verkauft sich teuer in Ottobeuren – Niederlage nach starkem Auftritt

Beim Favoriten auf den Aufstieg zeigte der TSV Friedberg in Ottobeuren eine starke und geschlossene Mannschaftsleistung, musste sich am Ende jedoch knapp mit 33:32 (16:14) geschlagen geben. In einem intensiven und über weite Strecken ausgeglichenen Spitzenspiel hielt der TSV lange dagegen und verlangte dem Gastgeber alles ab.

Friedberg startete gut in die Partie und zeigte sich von Beginn an konzentriert. In einem umkämpften, aber ausgeglichenen Spiel konnte sich zunächst keine Mannschaft entscheidend absetzen. Offensiv fand der TSV immer wieder Lösungen und konnte sich in dieser Phase kaum etwas vorwerfen lassen. Gegen Ende der ersten Halbzeit fehlte jedoch phasenweise der Zugriff in der Defensive, was Ottobeuren nutzte, um sich leicht abzusetzen. Mit einem Zwei-Tore-Rückstand ging es für Friedberg in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel kam der TSV ordentlich aus der Kabine, lief jedoch in der Folge über weite Strecken einem knappen Rückstand hinterher. Ottobeuren hielt den Vorsprung konstant, ohne sich entscheidend absetzen zu können. Friedberg blieb geduldig, verteidigte leidenschaftlich und nutzte seine Chancen konsequent, um den Anschluss zu halten.

Angeführt von Lasse Rehmeyer kämpfte sich Friedberg Tor um Tor heran und stellte zwei Minuten vor dem Ende auf 30:30. In der entscheidenden Phase wurde der TSV jedoch erneut durch eine Zeitstrafe geschwächt – es war bereits die siebte Unterzahl im Spiel. Ottobeuren nutzte diese Situation konsequent, ging erneut in Führung und brachte den knappen Vorsprung routiniert über die Zeit. 

So blieb am Ende eine knappe Niederlage bei einem sehr starken Gegner, bei der Friedberg über weite Strecken zeigte, dass man auch gegen die Topteams der Liga mithalten kann.

Am kommenden Wochenende wartet mit dem Heimspiel gegen den Ligaprimus aus Herrsching bereits die nächste schwere Aufgabe. Dort will der TSV Friedberg die deutliche Hinspielniederlage wettmachen.


Für den TSV Friedberg spielten:

Rehmeyer (7), Maas (6/5), Bauer (5), Porterfield (3), Newel (3), Thiel (2), Schiechtl (2), Altenweger (1), Nadarevic (1), Cada (1), Häusler (1), Neumeier, Stancu, Karl.