Die Herren des TSV Friedberg enttäuschen im Heimspiel

TSV Friedberg enttäuscht im Heimspiel – verdiente Niederlage gegen Unterpfaffenhofen-Germering


Nach der klaren Niederlage in Herrsching wollte der TSV Friedberg am Sonntag in eigener Halle Wiedergutmachung betreiben. Gegen den SC Unterpfaffenhofen-Germering begann die Mannschaft von Trainer Stefan Knittl stark, verlor aber im Laufe der Partie völlig den Faden und musste sich am Ende mit 26:29 (12:11) geschlagen geben.

Die Herzogstädter starteten engagiert und zeigten in den ersten 20 Minuten, dass sie die Reaktion auf die schwache Vorstellung der Vorwoche ernst meinten. Mit einer aggressiven Abwehr und einem schnellen Angriffsspiel erspielte sich Friedberg eine frühe Führung über 7:3 und 10:6. Die Zuschauer in der sanierten TSV-Halle wähnten ihre Mannschaft bereits auf dem Weg zu den erhofften Punkten. Doch anstatt die Linie beizubehalten, schlichen sich im Friedberger Spiel immer mehr Fehler ein. Unkonzentrierte Abschlüsse, technische Fehler und Nachlässigkeiten in der Rückwärtsbewegung luden die Gäste ein, Tor um Tor aufzuholen. Zur Pause war vom Vorsprung nur noch ein einziges Tor übrig – Friedberg ging mit 12:11 in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel konnte die junge Friedberger Mannschaft nicht an die starke Anfangsphase anknüpfen. Unterpfaffenhofen-Germering nutzte die Unsicherheiten konsequent aus, während die Hausherren weder offensiv noch defensiv die nötige Stabilität fanden. Das Spiel blieb lange ausgeglichen, doch in der entscheidenden Phase fehlte Friedberg der Wille und die Durchschlagskraft, um das Spiel zu drehen. Am Ende setzte es eine verdiente Niederlage, die viele ratlose Gesichter auf der Platte hinterließ.

Trainer Stefan Knittl fand nach dem Spiel deutliche Worte: „Das war heute zu wenig. Wir haben gut angefangen, aber dann komplett den Faden verloren. Wenn wir unsere eigenen Fehler nicht abstellen, wird es schwer, Spiele zu gewinnen.“

Mit nur zwei Punkten aus vier Spielen steht der TSV Friedberg früh in der Saison unter Druck. Nun gilt es, die Köpfe wieder hochzubekommen, denn am kommenden Samstag wartet mit dem Auswärtsspiel in Regensburg die nächste schwere Aufgabe. Vielleicht liegt den Herzogstädtern die späte Anwurfzeit am Samstagabend besser als die bisherigen Sonntagnachmittagspiele.


Für den TSV Friedberg spielten:
Lasse Rehmeyer (8/1), Noah Newel (6), Max Maas (3), Paul Thiel (2), Benedikt Bauer (2), Tim Porterfield (2), Belim Nadarevic (1), Hugo Häusler (1), Dominik Schiechtl (1), Raphael Karl, Fabian Reich, Vinzenz Altenweger.