TSV Friedberg gibt Sieg gegen Regensburg in der Schlussphase aus der Hand

Am Sonntagnachmittag empfing der TSV Friedberg zum vorgezogenen Rückspiel den ESV 27 Regensburg.

In einer umkämpften Partie trennten sich beide Mannschaften schließlich 30:30 (16:15) – ein Ergebnis, das sich für die Herzogstädter eher wie eine verpasste Chance anfühlte.

Friedberg verschlief die Anfangsphase komplett und lag früh mit vier Toren zurück. Doch angeführt von den stark aufspielenden Max Maas und Hugo Häusler kämpfte sich die Mannschaft Tor um Tor zurück ins Spiel. Eine deutlich verbesserte Defensivarbeit sowie einige wichtige Paraden ermöglichten es den Friedbergern, das Spiel zu drehen und mit einer knappen 16:15-Führung in die Halbzeitpause zu gehen.


Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild: Friedberg bestimmte das Geschehen und baute den Vorsprung auf bis zu fünf Treffer aus. Doch dann kam ein unerklärlicher Bruch ins Spiel. Gestützt durch mehrere zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen und eine schwache Chancenverwertung verlor der TSV zunehmend den Faden. Regensburg nutzte die Unsicherheit und drehte das Spiel kurz vor Schluss zu seinen Gunsten.

Erst in der letzten Minute gelang Friedberg der Ausgleich – für mehr reichte es jedoch nicht. So blieb am Ende nur ein Punkt, obwohl deutlich mehr möglich gewesen wäre.


Trainer Stefan Knittl zeigte sich nach dem Spiel entsprechend enttäuscht: „Wir haben es wieder nicht geschafft, unser gutes Spiel über 60 Minuten durchzuziehen. Solche Phasen müssen wir künftig abstellen, wenn wir enge Partien gewinnen wollen.“

Mit dieser Leistung kann Friedberg nicht zufrieden sein. Beim schweren Auswärtsspiel in Dietmannsried am kommenden Wochenende muss eine klare Leistungssteigerung her, um wieder auf die Erfolgsspur zu finden.


Tore TSV Friedberg:
Maas (7/2), Häusler (6), Nadarevic (5), Porterfield (3), Braun (2), Schiechtl (2), Rehmeyer (2/1), Thiel (1), Newel (1), Bauer (1), Karl, Reich, Altenweger, Cada, Neumeier.