TSV Friedberg besiegt Eichenau klar – Starke Defensive und Offensivpower sichern Heimsieg

Am Sonntagnachmittag gastierte der Eichenauer SV in der gut besuchten TSV-Halle, und von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Friedberg war gewarnt vor der individuellen Klasse von Manuel Riemschneider, dem mit Abstand gefährlichsten Akteur der Gäste. Entsprechend intensiv starteten beide Teams in die Begegnung: In den ersten 20 Minuten sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch mit vielen Temposituationen und wechselnden Führungen.


Doch in der 20. Minute stellte der TSV Friedberg entscheidend um: Riemschneider wurde in Manndeckung genommen, und diese Maßnahme zeigte sofort Wirkung. Eichenau fand kaum noch Lösungen im gebundenen Angriff, produzierte Fehler – und Friedberg verwertete diese Ballgewinne eiskalt. Bis zur Pause setzten sich die Herzogstädter Schritt für Schritt ab und gingen mit einer verdienten 21:15-Führung in die Kabine.


Nach dem Seitenwechsel spielte Friedberg mit großem Selbstvertrauen weiter. Gestützt auf eine starke Torhüterleistung sowie eine aggressiv arbeitende Defensive vergrößerte man den Vorsprung Tor um Tor. Offensiv fand der TSV nun beinahe immer eine Lösung – allen voran Lasse Rehmeyer, der mit insgesamt 13 Treffern den Grundstein für den klaren Heimsieg legte.


Spätestens Mitte der zweiten Hälfte war die Partie entschieden, sodass Trainer Stefan Knittl die Möglichkeit hatte, großzügig durchzuwechseln und auch Spielern mit bislang weniger Einsatzzeit wertvolle Minuten zu geben. Friedberg brachte das Spiel souverän über die Zeit und zeigte sowohl spielerisch als auch kämpferisch eine durchweg überzeugende Leistung. Neben dem Comeback von Calin Stancu wurde in dieser Phase zeitweise gezaubert, Hugo Häusler erzielte gleich mehrfach Traumtore aus allen Lagen.

Mit diesem deutlichen 43:31-Erfolg setzt der TSV Friedberg ein klares Ausrufezeichen und kann hoffentlich am kommenden Wochenende an diese Leistung in Burghausen anknüpfen. 


Für den TSV Friedberg spielten:

Rehmeyer (13/4), Nadarevic (8), Thiel (6), Porterfield (6), Häusler (5), Newel (3), Bauer (2), Altenweger, Karl, Reich, Maas, Neumeier, Cada, Stancu.