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M3 - Generationen
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Wer sich schon immer mal gefragt hat, was der Begriff Regeneration im Sport mit Generation zu tun hat, findet im Folgenden eine pseudo-wissenschaftliche Annäherung an das Thema am Beispiel der 3.  Herrenmannschaft. 

Starten wir also mit dem etymologischen Ursprung der Vorsilbe „Re-“, welche aus dem Lateinischen stammt und so viel bedeutet wie wieder, zurück oder entgegen. (Anm. der Redaktion: Etymologie ist die Wissenschaft von der Herkunft und Geschichte der Wörter und ihrer Bedeutung).

Der Begriff Generation beschreibt ein einzelnes Glied der Geschlechterfolgen, z.B. Eltern, Kinder oder Enkel. Darüber hinaus werden bestimmte Geburtsjahrgänge in Generationen eingeordnet, z. B. Generation X, Y, Baby Boomer, Millennials oder Generation Alpha. Unter Regeneration werden Prozesse verstanden, die zur Wiederherstellung eines physiologischen Gleichgewichtszustandes führen. Sie stehen immer in Bezug zu einer vorausgehenden Belastung und haben (wieder-)versorgende Funktion. 

Um nun einen Bezug zur 3. Herrenmannschaft herzustellen, betrachte man die beiliegende Aufnahme der vergangenen Saison.


Auf dem Bild sind einige Spieler zu erkennen, die entgegen besseren Wissens immer wieder auf das Handballfeld zurückkehren, um gegen Mannschaften in der Bezirksliga Schwaben anzutreten.
Bei genauem Hinsehen fällt auch auf, dass hier 2 Generationen mitwirken (Vater und Sohn), aber gleichzeitig lassen sich die Akteure auch in mindestens 4 der oben genannten Generationen einordnen.

Müssten wir demzufolge nicht eigentlich in eine eigene Generation „Re“ eingeteilt werden und was hat dies mit Regeneration zu tun?

Um diese Frage zu beantworten, blicken wir einige Jahre zurück: Noch vor geraumer Zeit haben wir als Linie 4, später dann als Linie ¾ die Handballfelder Schwabens unsicher gemacht. Es war üblich, dass ausgediente Spieler der leistungsorientierten M1 und M2 mit Freude ihrem Hobby in einer niedrigeren Liga weiter nachgingen. Mittlerweile stehen manchmal auch in der 3. Mannschaft nur noch wenige Spieler am Treffpunkt für Auswärtsspiele. Da bleibt wenig Zeit für die nötige Regeneration, die ja mit zunehmendem Alter erfahrungsgemäß länger dauern kann. 

Nachwuchsarbeit heißt eine der Maßnahmen, um dem Spielerschwund entgegenzuwirken. So haben einige von uns bereits vor 2-3 Dekaden Jugendmannschaften mit vielen Erfolgen trainiert, um diese Generation auszubilden. Ein anderes Konzept ist die Familienplanung, deren erfolgreiche Umsetzung im Bild zu erkennen ist. Leider haben viele Spieler dieses Erfolgsrezept zu spät erkannt, so dass die Re-Generation in aktuellen Fällen (Herzlichen Glückwunsch) erst in ca. 18 Jahren zum Einsatz kommen kann. Andererseits freuen uns, dass ihr uns noch so viele Jahre erhalten bleibt.

Nach einem holprigen Start in die Saison 2019/2020, konnten wir in der Rückrunde eine tolle Serie hinlegen, die leider unerwartet durch einen allseits bekannten Virus abgebrochen wurde. Ein Kompliment geht an die Mannschaft für das Fair Play, denn wir sind in der kompletten Saison ohne rote Karte ausgekommen. Wir sind also gerüstet, falls es ein Kontaktverbot während des Spiels geben sollte. Den Schwung der Rückrunde nehmen wir in die neue Saison mit und die Vorzeichen stehen gut: So haben sich Rückkehrer angekündigt, Jugendspieler werden den Kader wieder ergänzen, es war ausreichend Zeit Verletzungen auszukurieren, weniger Dienst- und Urlaubsreisen und zu guter Letzt werden wir noch kurz vor der neuen Saison ein Höhentrainingslager einlegen, um wie gewohnt neben unserer langjährigen Handballerfahrung wieder unsere konditionelle Stärke auszuspielen. Unsere Gegner können sich darauf einstellen, dass sie sich nicht auf uns einstellen können, weil jede Woche eine andere Truppe aufläuft. 

​In diesem Sinne freuen wir uns aus die Saison 2020/2021 – komme was da wolle und wer da wolle!